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Uber das Buch: In
jüngster Zeit entwickelt sich Kommunikationsfähigkeit zu einer Qualifikation, der in allen Lebensbereichen ein zunehmend höherer Stellenwert beigemessen wird und die weithin als eine der
"Schlüsselqualifikationen" gilt Die grundlegende Bedeutung dieser Kategorie innerhalb didaktischer Zusammenhänge findet je- doch kein Äquivalent in dem Grad seiner theoretischen Durchdringung. Vor diesem
Hintergrund begründet sich als ein Ausgangsinteresse der Untersuchung die Frage: Wie kann das für alle Lebensbereiche konstitutive Grundphänomen der Kommunikation als Zieldimension für didaktisches Handeln theoretisch
fundiert und praktisch wirksam gemacht werden? Diese Problemstellung verbindet sich mit der Untersuchung eines Themenkreises, der in den letzten Jahren unter dem Stichwort "computerunterstütztes Lehren und
Lernen" (CUL) zu neuer Aktualität in der pädagogischen Diskussion gefunden hat. Unter den zahlreichen Fragestellungen interessiert in dieser Untersuchung der Einfluss des Mediums Computer auf die
Kommunikationsstrukturen des Lehr -/Lernprozesses: Was bedeutet es, wenn beim Lernen eine technische Apparatur wie der Computer zwischen die Menschen tritt? Verstärkt CUL einen Trend hin zur Perfektionierung der
Methoden bei Vernachlässigung der Ziele? Präformiert das Medium Computer eine Kommunikationsstruktur, in der der Lerner zum Abnehmer von Wissen wird, oder ist er auch in der Rolle des Teilnehmers denkbar, in der er
seine individuellen Erfahrungen und Erwartungen in den Lernprozess einbringen kann? Diese Denkbilder illustrieren die Ausgangsfrage für den zweiten Strang der Untersuchung: In welcher Weise beeinflusst der didaktische
Einsatz des Mediums Computer die Kommunikationsstrukturen eines Lehr -/Lernprozesses? |